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 Betreff des Beitrags: Sockelputz
BeitragVerfasst: Mo 15. Apr 2013, 15:05 
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Ich habe mal eine technische Frage, die ich meinem BL auch stellen werde, aber vielleicht isses ja schon jemandem aufgefallen.
Wir haben den Sockelputz über FH machen lassen.

Am Sockel selbst ist ja Styropor, dieser wurde mit einem Armierungsputz versehen, und auf diesen kam dann der Bundsteinputz. Soweit so gut.

Greift man aber nun unter/hinter den Sockelputz ist dort das blanke Styropor. Das ist doch ein Garant dafür, dass der Sockel in ein paar Jahren kaputt geht. Das Wasser kann hinter dem Sockel nach oben steigen, gefrieren, und soweit ich weiß, ist Styropor nur bedingt wasserfest.
Mein Schwager, ist Maler/Verputzer und meinte dass das nicht ganz korrekt ist.

Weiß jemand was konkretes? Ich erwarte leider eine Antwort wie: Machen wir immer so... ist schon okay so.
Und auch bei den anderen Fingerhäusern im Ort ist das genauso.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Mi 17. Apr 2013, 19:56 
Praktikant

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Das ist bei uns auch so. Die Sockeldämmplatten wurden auf das Mauerwerk des Kellers geklebt, dann wie beschrieben verputzt. Nach unten (zum Erdreich) gibt es keinen besonderen Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit. Wir haben den Sockel natürlich nicht mit Erde angefüllt, sondern mit einem Sockelstreifen aus Kies. Der Putz wurde nicht von FH gemacht und hält schon seit ca. fünf Jahren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Mi 17. Apr 2013, 20:56 
Geselle
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Was sagt denn Dein Schwager, wie das richtig auszuführen wäre?



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Wir bau(t)en ein Medley 310b auf Fingerkeller
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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Mi 17. Apr 2013, 21:38 
Azubi

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FraJul hat geschrieben:
Was sagt denn Dein Schwager, wie das richtig auszuführen wäre?

berechtigte Frage.
Im übrigen besteht die Perimeterdämmung nicht aus Styropor.


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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 08:47 
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Der Da hat geschrieben:
...Am Sockel selbst ist ja Styropor, dieser wurde mit einem Armierungsputz versehen, und auf diesen kam dann der Bundsteinputz. Soweit so gut.

Greift man aber nun unter/hinter den Sockelputz ist dort das blanke Styropor. Das ist doch ein Garant dafür, dass der Sockel in ein paar Jahren kaputt geht. Das Wasser kann hinter dem Sockel nach oben steigen, gefrieren, und soweit ich weiß, ist Styropor nur bedingt wasserfest...

Ich wollte in den nächsten Tagen auch endlich unseren Sockelputz in Angriff nehmen.
Ich werde den aber auch einfach nur da drauf machen, denn wenn das mit dem "Styropor" direkt auf dem Erdboden nicht funktionieren würde, stehen die Chancen nicht schlecht, dass in ein paar Jahren unser komplettes Haus absackt, da unsere Termoplatte ja direkt auf dem Erdreich eine 10cm dicke Schicht von dem gleichen "Styropor" hat, wie es auch an der Seite vom Fundament angebracht ist. :roll:


Der Da hat geschrieben:
...Mein Schwager, ist Maler/Verputzer und meinte dass das nicht ganz korrekt ist...

Das würde mich jetzt auch, bevor ich mit dem Putz anfange, brennent interessieren! ;)


Vielleicht meint er ja auch nur, dass die Unterseite von dem "Styropor" abgedichtet werden muss, wenn es nach oben direkt an der Offenen Hauswand anliegt?
Da dies bei unseren Wänden aber nicht der Fall ist, da unsere Wände unten eine Abschlussblech haben, braucht man da auch nichts weiter abzudichten.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 09:41 
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Er meinte, dass man diese Masse, die oben drauf geschmiert wurde, auch hätte unten, und dahinter schmieren müssen.

mein Schwager schimpft sich zwar Bauleiter nach seiner Umschulung, aber ob er wirklich weiß wovon er spricht, keine Ahnung. Deshalb hier die Frage. Ich muss auch sagen, dass seine Argumentation nicht ganz falsch klingt.

Klar hat man den Kiesspritzschutz, aber was ist, wenn wirklich viel regen fäll, oder ne große Masse Schnee... (hehe wird nie passieren:) )anliegt, die dann schmilzt. Dann wird doch unweigerlich das Dämmmaterial nass.

ich habe jetzt bei anderen Fingerhaus-Bauherren gesehen, dass die beim Spritzschutz eine Noppenplastikbahn ums Haus gemacht bekommen haben. Ich hab mir die bestimmungen von FH noch nicht durchgelesen, aber schick ist das nicht.
Die meinten das müsse man so machen.

Ich werde nächste Woche meinen Bauleiter anrufen, da ja noch eine Abnahme der Fassade aussteht. Dann werden wir das und noch ein paar Kleinigkeiten besprechen können. Ich hätte zwar wetten können, das er sich meldet, denn Fingerhaus will ja sicher auch den zurückbehaltenen Restbetrag haben :)



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 10:10 
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Der Da hat geschrieben:
Er meinte, dass man diese Masse, die oben drauf geschmiert wurde, auch hätte unten, und dahinter schmieren müssen...

Die "Masse" wird aber nur dahinter geschmiert, wenn die Dämmpung nachträglich angebracht wird!
Bei uns wurde die Dämmung noch vor dem Beton außen rum gelegt und mit Betonankern (oder wie die Dinger heißen) versehen, damit diese dann im Beton halten. Da ist also nichts mehr mit dahinter schmieren.

Wie wurde das denn bei euch gemacht?



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 11:25 
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Ich muss mir das nochmal genau anschauen. Leider fehlt mir hier komplett das technisch/fachliche Verständnis.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 13:04 
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Noppenbahn dichtet nicht.
Die dient nur zum Schutz der Dämmung vor mechanischen Schäden, z.B. beim Verfüllen und Verdichten. Wird von den meisten eh falsch motiert, mit den Noppen auf die Dämmung.
Und genau auf der Dämmung sollte sie "gleiten" können.

Unser Tiefbauer hätte die weggelassen, da bei uns nur der Aushub (schluffig) wieder verfüllt wurde, keine Steine oder Kies zur Drainage.

Die erdberührende Dämmung (meist Styrodur von BASF) besteht aus geschlossenzelligem Schaumkunststoff, d.h. das Zeug hat keine Kapillarwirkung. Da steigt kein Wasser auf.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 15:08 
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Wilma hat geschrieben:

Die erdberührende Dämmung (meist Styrodur von BASF) besteht aus geschlossenzelligem Schaumkunststoff, d.h. das Zeug hat keine Kapillarwirkung. Da steigt kein Wasser auf.


Das würde es dann erklären ...



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 17:38 
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Trotzdem haben wir an der Unterseite der Daemmplatten einen Putzwinkel verarbeitet. Ich habe einen Profi in der Verwandschaft der mir sagte: wenn man nicht nur fuer 5 Jahre Ruhe haben will, macht man am Sockelputz mehr Aufwand... Kostet natuerlich Zeit und damit Geld...



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 17:47 
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Und wie habt ihr das nach.oben abgedichtet?



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Do 18. Apr 2013, 22:10 
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Bernd, wenn Du die obere Kante des Putzwinkels an der unteren Seite der Daemmstoffplatte meintest: Klebe- und Armierungsmoertel



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Fr 19. Apr 2013, 07:42 
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Oliver Aveo hat geschrieben:
Bernd, wenn Du die obere Kante des Putzwinkels an der unteren Seite der Daemmstoffplatte meintest: Klebe- und Armierungsmoertel

Ja, die hatte ich gemaint.
Allerdings wird das bei uns nicht klappen, da der Stelltrupp es an manchen Stellen mit dem Mörtel sehr gut gemeint hat, und dieser den spalt zwischen Dämmstoffplatte und Fundament überlappt, jedoch nicht unbedingt verschließt.



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 Betreff des Beitrags: Re: Sockelputz
BeitragVerfasst: Di 23. Apr 2013, 11:13 
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Noch ne Frage in die Runde.
Was würde dagegen sprechen, wenn ich den Sockel, überall dort, wo man ihn eh nicht sieht, sprich da, wo eine Holzterasse drüber kommt, nicht verputzen würde?
So, wie ich das hier gelesen habe, wird der ja eh nicht unbedingt komplett verputzt, sprich der untere Teil, der "unter der Erde" ist, frei gelassen wird.



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